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Licht tanken in Lissabon …

Februar 20, 2024

… ist ein wohltuendes Unterfangen, während sich zuhause in Hessen der Winter zwar verabschiedet hat, aber der Frühling noch nicht eingezogen ist. In dieser merkwürdigen, an manchen Tagen ungemütlichen „Zwischenzeit“ ist es ein Privileg, die Arbeitssachen einzupacken und das Büro zu verlagern, zum Beispiel nach Portugal. Deutlich wärmer und heller ist es jetzt hier, Mitte Februar. Nach Feierabend unbedingt besuchenswert ist der moderne Stadtteil Parque das Nações im Nordosten der Stadt, einem ehemaligen Industriegebiet und jetzt sanierten Hafengelände. Dieses Stadtgebiet ist stilistisch der Gegenpol zum eigentlichen Kern von Lissabon, der fast fünf Kilometer entfernt Richtung Westen liegt. Im Stadtteil Parque das Nações befindet sich das Areal der einstigen Weltausstellung Expo 98, für die Industriegebäude auf dem alten Hafengelände abgerissen wurden. Viele neue Gebäude und Anlagen sind hier entstanden – ein gigantisches städtebauliches Projekt wurde realisiert. Nun ist es hier hell, schick, sauber, freundlich, futuristisch. Und an vielen Stellen ist die Architektur eine Reminiszenz an das Seefahrervolk: Gebäude sind wie Schiffe designt. Auch Santiago Calatrava hat sich hier verewigt und den Bahnhof Oriente gestaltet, der kleine Wald aus Stahl über den Gleisen. Rund um das Centro Comercial Vasco da Gama laden viele Cafés und Restaurants dazu ein, sich am Ufer des Tejo zu einem kühlen Bier niederzulassen – was ich natürlich auch gemacht und überaus genossen habe!